Deutscher Werkbund Hessen e.V.

Der Deutsche Werkbund Hessen ist ein unabhängiger und gemeinnütziger Verein und Teil des Bundesverbands der Deutschen Werkbünde. Zu den Mitgliedern aus den Bereichen Architektur, Design, Kunst, und Wissenschaft gehören Unternehmen und Personen, die sich aktiv an der Gestaltung unserer Lebenswelt beteiligen.

Zweck des Vereins ist die Förderung von Bildung, Erziehung und Kultur durch Verbesserung der Qualität der menschlichen Umwelt, insbesondere in den Bereichen Planung und Gestaltung.

»Wenn Sie auf die hin und her gedachte, einmal geschichtlich verhüllte und dann in der unmittelbaren Aussage deutliche Umgrenzung der Frage‚ ›Was ist Qualität?‹ eine Antwort erwarten, so will ich ganz einfach dies sagen: Qualität ist das Anständige.«
— Theodor Heuss

Ulf Kilian (Hrg.), leben // gestalten, Berlin / Jovis 2013<br/>Buchgestaltung: Martina Voegtler unter Verwendung einer Collage von Thomas Schriefers
Ulf Kilian (Hrg.), leben // gestalten, Berlin / Jovis 2013
Buchgestaltung: Martina Voegtler unter Verwendung einer Collage von Thomas Schriefers
Gottfried Böhm, Fatimakirche, Kassel, geweiht 1959<br/>Foto: © Gerd Kittel
Gottfried Böhm, Fatimakirche, Kassel, geweiht 1959
Foto: © Gerd Kittel
Zentrale U-Bahnstation Formosa Boulevard, Kaohsiung, Taiwan; Ausführung: Derix Glasstudios, Taunusstein<br/>Künstler: Narcissus Quagliata
Zentrale U-Bahnstation Formosa Boulevard, Kaohsiung, Taiwan; Ausführung: Derix Glasstudios, Taunusstein
Künstler: Narcissus Quagliata

Leitbild

Der Deutsche Werkbund ist der Vision einer aufgeklärten und humanen Gesellschaft und der Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen verpflichtet. Diese bildet den Maßstab für die Qualität von Gestaltung und bestimmt das Handeln des Vereins. Dabei bezieht sich Gestaltung – auf Grundlage des für den Werkbund zentralen Begriffes des Werks – in einer komplexen Weise sowohl auf Produkte als auch auf Prozesse und umfasst damit materiale, formale und systemische Gestaltung.

Der Deutsche Werkbund wurde 1907 als wirtschafts-kultureller Verein von zwölf Gestaltern und zwölf Unternehmen mit der Absicht der »Veredelung der gewerblichen Arbeit im Zusammenwirken von Kunst, Industrie und Handwerk« gegründet und hat als kritische Stimme seither dazu beigetragen, den internationalen Ruf deutscher Produkte (Made in Germany) zu begründen. Der Deutsche Werkbund ist eine der wegweisenden kulturellen Bewegungen des 20. Jahrhunderts. Er hat über die Dauer seines Bestehens gesellschaftliche Prozesse angestoßen und kritisch begleitet.

Hans-Uwe Schultze und Wolfgang Schulze, Erweiterungsbau Heinrich-Schütz-Schule (ehemals Malwida von Meysenbug-Schule, Heinrich Tessenow, 1930), Kassel, 2012<br/>Foto: Constantin Meyer
Hans-Uwe Schultze und Wolfgang Schulze, Erweiterungsbau Heinrich-Schütz-Schule (ehemals Malwida von Meysenbug-Schule, Heinrich Tessenow, 1930), Kassel, 2012
Foto: Constantin Meyer
Hans Poelzig, I.G.-Farben-Haus / Poelzig-Bau, Frankfurt am Main, 1929 / 1930<br/>Foto: © Gerd Kittel
Hans Poelzig, I.G.-Farben-Haus / Poelzig-Bau, Frankfurt am Main, 1929 / 1930
Foto: © Gerd Kittel
Paul Friedrich Posenenske, Kunsthochschule Kassel, Nordbau, Kassel, 1962<br/>Foto: © Gerd Kittel
Paul Friedrich Posenenske, Kunsthochschule Kassel, Nordbau, Kassel, 1962
Foto: © Gerd Kittel

Aktivitäten

Der Deutsche Werkbund verwirklicht seine Satzungsziele von Aufklärung, Information und Bildung durch die Arbeit seiner Mitglieder und seine Verbandsarbeit in Form von öffentlichen Stellungnahmen, Publikationen, Veranstaltungen und Ausstellungen. In diesem Sinne versteht er sich als ein Forum diskursiver Auseinandersetzung mit Gegenwartsentwicklungen. Der seit 1998 jährlich veranstaltete Deutsche Werkbundtag ist die zentrale Veranstaltung der Deutschen Werkbünde.

Aus seiner Tradition heraus übernimmt der Deutsche Werkbund Verantwortung und trägt Sorge für heutige wie zukünftige Generationen. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts stellt der Deutsche Werkbund seine Arbeit in den Dienst der Erhaltung und Verbesserung unserer Lebenswelt und kooperiert mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und Verbänden, die an einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Entwicklung und Gestaltung interessiert sind.

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts stellt der Deutsche Werkbund seine Arbeit in den Dienst der Erhaltung und Verbesserung unserer Lebenswelt und kooperiert mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und Verbänden, die an einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Entwicklung und Gestaltung interessiert sind.

Willy Fleckhaus, Gestaltung der „edition suhrkamp“, Frankfurt am Main / Suhrkamp, ab 1963
Willy Fleckhaus, Gestaltung der „edition suhrkamp“, Frankfurt am Main / Suhrkamp, ab 1963
Hans Leistikow, Frankfurter Stadtwappen, Entwürfe, 1925<br/>Abb.: © Institut für Stadtgeschichte, Frankfurt am Main
Hans Leistikow, Frankfurter Stadtwappen, Entwürfe, 1925
Abb.: © Institut für Stadtgeschichte, Frankfurt am Main
Brain AG, SOR Schwefel Oxygenase / Reductase aus Acidianus ambivalens, TU Darmstadt, Diss 2005, Tim Urich<br/>Abb.: © Tim Urich und Arnuf Kletzin, TU Darmstadt, Institut für Mikrobiologie
Brain AG, SOR Schwefel Oxygenase / Reductase aus Acidianus ambivalens, TU Darmstadt, Diss 2005, Tim Urich
Abb.: © Tim Urich und Arnuf Kletzin, TU Darmstadt, Institut für Mikrobiologie

Mitglieder

Exzellenz in ihren jeweiligen Berufen kennzeichnet die Mitglieder des Deutschen Werkbunds.

Pluralismus, berufsständische Unabhängigkeit, Interdisziplinarität und die Verbindung von Theorie / Wissenschaft und Praxis zeichnen den Werkbund seit über 100 Jahren aus. Die Mitglieder des Werkbunds kommen aus Architektur, Design und Kunst, aus Stadt-, Landschafts- und Regionalplanung, aus Wissenschaft, Forschung und Lehre, Denkmalschutz, Journalismus und Politik sowie aus Industrie, Handwerk und Handel.

Das aktuelle Verzeichnis der Mitglieder finden Sie hier.

Vroni Schwegler, „Wolfsbarsch“, Gemälde, 2012<br/>Foto: © Vroni Schwegler
Vroni Schwegler, „Wolfsbarsch“, Gemälde, 2012
Foto: © Vroni Schwegler
Helen Barr (Hrg.), Neues Wohnen 1929 / 2009: Frankfurt und der 2. Congrès International d’Architecture Moderne, Berlin / Jovis 2011<br/>Buchgestaltung: Martina Voegtler
Helen Barr (Hrg.), Neues Wohnen 1929 / 2009: Frankfurt und der 2. Congrès International d’Architecture Moderne, Berlin / Jovis 2011
Buchgestaltung: Martina Voegtler
Ferdinand Heide, Ingenieurgesellschaft: Grontmij,Osthafen-Brücke, Frankfurt am Main, 2014<br/>Foto: © Gerd Kittel
Ferdinand Heide, Ingenieurgesellschaft: Grontmij,Osthafen-Brücke, Frankfurt am Main, 2014
Foto: © Gerd Kittel

Berufung

Die Mitglieder des Deutschen Werkbunds werden berufen. Mit der Berufung zeichnet der Deutsche Werkbund Personen und Firmen für herausragende Leistungen im Sinne seines Leitbilds aus. Die Berufung ist mit der Aufnahme in den Verein verbunden.

Joseph Maria Olbrich, Hochzeitsturm, Darmstadt, 1907 / 1908<br/>Foto: © Gerd Kittel
Joseph Maria Olbrich, Hochzeitsturm, Darmstadt, 1907 / 1908
Foto: © Gerd Kittel
Egon Eiermann, Olivetti-Gebäude (ehemals Hauptverwaltung der Deutschen Olivetti), Frankfurt am Main, 1972<br/>Foto: © Gerd Kittel
Egon Eiermann, Olivetti-Gebäude (ehemals Hauptverwaltung der Deutschen Olivetti), Frankfurt am Main, 1972
Foto: © Gerd Kittel
Aktiv-Stadthaus, Frankfurt am Main, HEGGER HEGGER SCHLEIFF HHS Planer + Architekten AG<br/>Foto: © Constantin Meyer, Köln
Aktiv-Stadthaus, Frankfurt am Main, HEGGER HEGGER SCHLEIFF HHS Planer + Architekten AG
Foto: © Constantin Meyer, Köln

Organisation

Der Deutsche Werkbund Hessen ist als gemeinnütziger Verein eingetragen. Er ist neben den Werkbünden Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Nord, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen und Sachsen-Anhalt Mitglied des Deutschen Werkbunds. Auf internationaler Ebene kooperieren die Werkbünde mit dem Schweizerischen Werkbund und dem Werkbund Italia.

Inhalt

Datum

15.12.2020

Verfasser

Deutscher Werkbund Hessen e.V.
Egon Eiermann, Olivetti-Gebäude (ehemals Hauptverwaltung der Deutschen Olivetti), Frankfurt am Main, 1972<br/>Foto: © Gerd Kittel
Zentrale U-Bahnstation Formosa Boulevard, Kaohsiung, Taiwan; Ausführung: Derix Glasstudios, Taunusstein<br/>Künstler: Narcissus Quagliata
Ulf Kilian (Hrg.), leben // gestalten, Berlin / Jovis 2013<br/>Buchgestaltung: Martina Voegtler unter Verwendung einer Collage von Thomas Schriefers
Gottfried Böhm, Fatimakirche, Kassel, geweiht 1959<br/>Foto: © Gerd Kittel
Hans-Uwe Schultze und Wolfgang Schulze, Erweiterungsbau Heinrich-Schütz-Schule (ehemals Malwida von Meysenbug-Schule, Heinrich Tessenow, 1930), Kassel, 2012<br/>Foto: Constantin Meyer
Hans Poelzig, I.G.-Farben-Haus / Poelzig-Bau, Frankfurt am Main, 1929 / 1930<br/>Foto: © Gerd Kittel
Paul Friedrich Posenenske, Kunsthochschule Kassel, Nordbau, Kassel, 1962<br/>Foto: © Gerd Kittel
Willy Fleckhaus, Gestaltung der „edition suhrkamp“, Frankfurt am Main / Suhrkamp, ab 1963
Hans Leistikow, Frankfurter Stadtwappen, Entwürfe, 1925<br/>Abb.: © Institut für Stadtgeschichte, Frankfurt am Main
Brain AG, SOR Schwefel Oxygenase / Reductase aus Acidianus ambivalens, TU Darmstadt, Diss 2005, Tim Urich<br/>Abb.: © Tim Urich und Arnuf Kletzin, TU Darmstadt, Institut für Mikrobiologie
Vroni Schwegler, „Wolfsbarsch“, Gemälde, 2012<br/>Foto: © Vroni Schwegler
Helen Barr (Hrg.), Neues Wohnen 1929 / 2009: Frankfurt und der 2. Congrès International d’Architecture Moderne, Berlin / Jovis 2011<br/>Buchgestaltung: Martina Voegtler
Ferdinand Heide, Ingenieurgesellschaft: Grontmij,Osthafen-Brücke, Frankfurt am Main, 2014<br/>Foto: © Gerd Kittel
Joseph Maria Olbrich, Hochzeitsturm, Darmstadt, 1907 / 1908<br/>Foto: © Gerd Kittel
Aktiv-Stadthaus, Frankfurt am Main, HEGGER HEGGER SCHLEIFF HHS Planer + Architekten AG<br/>Foto: © Constantin Meyer, Köln
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